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Biografie Morihei Ueshiba (1920-1924)

Morihei Ueshiba

1920

Er zieht mit seiner Familie nach Ayabe, ins Zentrum der Omotokyo-Religion und wird ein Anhänger von Wanisaburo Deguchi. In der Abgeschiedenheit der Berge will Ueshiba tief in Geheimnisse des Budo einzudringen. Das harte körperliche Training ergänzt Ueshiba zunehmend durch Meditation. Er unterrichtet die Anhänger Deguchi´s in Jiu-Jitsu. Ueshiba erhält sein erstes eigenes Dojo, evtl. auch mit dem Hintergedanken an die Ausbildung der Leibwache Deguchis. Wanisaburo Deguchi tritt als "Welterlöser" und Kriegsgegner auf und kritisiert Kaiser und Staat! Die Regierung revanchiert sich mit diversen Verfolgungsmaßnahmen.

1921

Morihei erhält das "kyoji dairi"-Diplom von Sokaku Takeda

1923

Geburt des dritten Sohnes, Kisshomaru Ueshiba, des späteren Doshus.

1924

Jm Jahr 1924 treten Ueshiba und Deguchi eine Reise in die Mongolei an, um anderen gleichgesinnten Gruppen in Kontakt zu treten. Die Gruppe wird überfallen, verhaftet, eingesperrt und erst im Jahr 1925 durch Intervention der japanischen Regierung gerettet und kann nach Japan zurückkehren.

Bei seiner Expedition in die Mandschurei wurde er sich darüber klar, dass Phänomene existieren, die jenseits von Kraft und Technik liegen. Er entwickelte einen 6.Sinn: "Die Absicht mich zu töten, durchbohrte mich wie eine geistige Kugel, noch ehe er Feuer gab. Dank diesem Hinweis konnte ich ausweichen. Ich machte meinen Gegner kampfunfähig und entwaffnete ihn." Er hatte intuitiv das Prinzip der Angemessenheit angewandt und damit die "humane Komponente" in "sein Budo" integriert.

 

Von: micha-z   Erstellt am:2006-11-01    Letzte Änderung:2007-01-14

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